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Mediation - ein ADR Verfahren


In welchen Fällen sind ADR-Verfahren sinnvoll?

Beispiele:

Häufige Konflikte sind:

-Unzufriedenheit von Kunden betreffend der Qualität oder Quantität einer Leistung

-Teamkonflikte, die eine Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiter/innen einer Abteilung oder eines Teams betreffen
- Mobbing in Form von unkollegialem Verhalten, Schikanen und Intrigen unter Mitarbeiter/innen
-Kompetenzstreitigkeiten, die durch Umstrukturierungen, Zusammenlegen von Abteilungen und/oder Schaffung neuer Aufgabenfelder entstehen
-Unzufriedenheit im Zusammenhang mit Arbeitsbedingungen betreffend
Arbeitsplatz, Gehalts-, Urlaubs- oder Überstundenregelungen
-Konflikte auf der Hierarchie-Ebene, z.B. zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung, zwischen Geschäftsführung und Geschäftspartnern, etc.

-Trennung und Scheidung von Ehe- und Lebenspartnern,
-Ambivalenzen in Paarbeziehungen,
-Probleme zwischen Eltern und Jugendlichen,
-Erbauseinandersetzungen,
-Nachbarschaftsstreitigkeiten,
-Probleme in der Schule
-Nachfolgeregelungen für Familienbetriebe

Man sieht, Konflikte im Beruf sind ebenso alltäglich wie in anderen Lebensbereichen auch. Doch nicht der Konflikt an sich ist das Problem, es ist vielmehr der Umgang mit Konflikten und die Form deren Bewältigung und Regelung. Ungelöste Konflikte (sowohl offen, als auch verdeckt) bergen Dynamiken, die sich für alle Beteiligten sehr negativ auswirken können. In Unternehmen oder Institutionen bedeuten ungelöste Konflikte meistens Reibungsverluste, eine Beeinträchtigung des Betriebsklimas bis hin zum Mobbing, einen erhöhten Krankenstand, eine Abwendung und innere Kündigung vom Betrieb und seinen Aufgaben, einen Motivationsverlust, Qualitäts- und Produktions- einbußen. Dies kann langfristig hohe Kosten und eine eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit nach sich ziehen.
Man sieht, ungelöste Konflikte kosten Zeit, Kraft und Geld.

Meist ist die Mediation in betrieblichen oder familiären Konfliktsituationen die einzige Alternative zu einer Gerichtsverhandlung, die zeitlich und finanziell weitaus mehr Risiken für die Beteiligten birgt. Zudem sind die Parteien nach einer juristischen Auseinandersetzung oftmals völlig zerstritten und das gegenseitige Vertrauensverhältnis ist nachhaltig gestört oder ganz zerstört.
Die Gerichte sind zwar gesetzlich verpflichtet, zwischen den Parteien eine gütliche Einigung herbeizuführen und das wird in der Regel auch versucht und gelingt in etwa ein Drittel aller Fälle. Bei einer vergleichsweisen Beendigung des Streits entfällt aber lediglich für den Richter die Mühe, ein Urteil schreiben zu müssen. Jedoch wird diese Konfliktlösung durch Schlichtung nicht mit einer Professionalität und einem Zeitaufwand betrieben wie bei einer Mediation eines Mediators. Die Gerichte dürfen sich auch nur auf die Lösung des vorgetragenen juristischen Sachverhaltes allein beschränken; meist ist der Konflikt, der vor stattlichen Gerichten ausgetragen wird, aber nur vordergründig, die Beziehungsprobleme, die hinter dem Konflikt stehen, werden und dürfen nicht berücksichtigt werden.

Weiterführende Informationen zum Vorteil und Ablauf des Mediationsverfahrens lesen Sie bitte auf diesen Seiten von Gehse-Consulting